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Zukunft für den Billard-Nachwuchs

Gezielte Unterstützung für Training, Ausrüstung und Turnierteilnahmen – unabhängig von finanziellen Voraussetzungen.

Billard fördert bei Kindern und Jugendlichen wichtige Fähigkeiten, die weit über den Sport hinausgehen. Konzentration, strategisches Denken, Geduld und Feinmotorik werden ebenso geschult wie Verantwortungsbewusstsein und Fairplay. Durch regelmäßiges Training lernen junge Menschen, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen und ihre Leistungen realistisch einzuschätzen. Im gemeinsamen Training und bei Wettkämpfen erleben sie zudem soziale Gemeinschaft, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung, unabhängig von körperlicher Stärke oder Vorerfahrung.

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Billard ausprobieren

Der Einstieg in den Billardsport ist unkompliziert und jederzeit möglich – ganz ohne Vorkenntnisse. Alles, was man mitbringen muss, ist Neugier und Lust, etwas Neues auszuprobieren. Schon nach kurzer Zeit stellen sich erste Erfolgserlebnisse ein, und mit jeder Partie wächst das Gefühl für Technik und Spiel. Wer es einfach einmal ausprobiert, entdeckt schnell, wie faszinierend und motivierend Billard sein kann.

Billard unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung auf vielfältige Weise. Der Sport fördert Konzentration, Geduld und strategisches Denken und hilft dabei, Ruhe und Selbstkontrolle zu entwickeln. Gleichzeitig werden Feinmotorik, Verantwortungsbewusstsein und ein fairer Umgang mit Erfolgen und Niederlagen gestärkt. Durch Training und Wettkämpfe in der Gruppe erleben Kinder zudem soziale Gemeinschaft, Teamgeist und lernen, sich respektvoll in ein Vereinsumfeld einzufügen.

Welche Varianten von Billard gibt es?

Poolbillard

Dynamik, Präzision und Spielspaß. Neben Fußball die Sportart die fast jeder schon einmal gespielt hat.

Poolbillard ist eine Variante des Billards, bei der es darum geht, mit einem weißen Spielball farbige Objektbälle nach bestimmten Regeln in sechs Taschen zu spielen (einzulochen). Der Spielball wird dabei als einzige Kugel mithilfe des Queues gespielt. Die Spieler haben abwechselnd je eine Aufnahme. Die Aufnahme ist beendet, wenn der Spieler in einem Stoß keine Kugel regelgerecht lochen konnte.

Poolbillard gibt es in vielen Disziplinen. Für alle gelten die Allgemeinen Regeln für Poolbillard. Im Einzelnen unterscheiden sich die Spiele in den Details, Taktiken und der Handhabung bei Fouls.

Die Disziplinen mit der größten Bedeutung (offizielle Ligadisziplinen der Deutschen Billardunion) sind 8-Ball, 9-Ball, 10-Ball und 14.1 endlos.

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Snooker

Snooker ist eine hochpräzise und taktische Variante des Billards, die auf einem großen Tisch (12 Fuß) mit 22 kleineren Kugeln gespielt wird. Ziel ist es, durch das abwechselnde Versenken roter und farbiger Bälle in einer bestimmten Reihenfolge mehr Punkte als der Gegner zu erzielen.

Wichtige Fakten zu Snooker:

Spielablauf: Ein roter Ball (1 Punkt) muss gefolgt von einer Farbe (2-7 Punkte) gelocht werden, bis alle Roten weg sind, dann folgen die Farben in aufsteigender Wertung.

Der "Snooker" (Taktik): Ein Snooker ist ein Spielzug, bei dem der Gegner so blockiert wird, dass er die Kugel, die er treffen muss, nicht direkt sehen oder anspielen kann.

Tisch & Kugeln: Der Tisch ist größer (ca. 3,6 x 1,8 Meter) und die Taschen sind enger als beim Poolbillard.

Herkunft: Das Spiel wurde im späten 19. Jahrhundert in Indien von britischen Offizieren entwickelt.

Punkte: Das Maximum in einem Spiel (Break) ohne Fehler beträgt 147 Punkte.

Zusätzlich zum Lochen ist das taktische "Safen" (den Gegner in eine schwierige Position bringen) entscheidend, um Fouls zu provozieren und Punkte zu sammeln.

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Karambol

Dies ist eine Billard-Variante, die sich deutlich von Pool oder Snooker unterscheidet:

Der Tisch: Gespielt wird auf einem Billardtisch ohne Löcher (Taschen)

Die Kugeln: Es werden in der Regel nur drei Kugeln (Bälle) verwendet – meist in den Farben Rot, Weiß und Gelb.

Das Ziel: Ein Spieler muss seine eigene Spielkugel (weiß oder gelb) so stoßen, dass sie die beiden anderen Kugeln auf dem Tisch berührt. Gelingt diese „Karambolage“, erhält der Spieler einen Punkt und darf weiterpsielen.

Disziplinen: Bekannte Varianten sind die Freie Partie, Einband und das besonders anspruchsvolle Dreiband, bei dem die Spielkugel vor der Berührung der letzten Kugel mindestens dreimal die Bande berührt haben muss.

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Kegelbillard

Spielgerät: In der Mitte des Tisches sind meist fünf kleine Kegel in Kreuzform aufgestellt.

Kugeln: In der Regel kommen drei Kugeln zum Einsatz (oft Weiß, Gelb und Rot).

Ziel des Spiels: Spieler erzielen Punkte, indem sie mit ihrem Spielball eine andere Kugel so anstoßen, dass diese die Kegel umwirft.

Besonderheit: In vielen Varianten, wie dem in Ostdeutschland verbreiteten Billard-Kegeln, muss der angespielte Ball oft erst eine Bande berührt haben, bevor er die Kegel treffen darf.

Billard-Kegeln: Ein in Deutschland (besonders Brandenburg und Sachsen) sehr populärer Traditionssport mit festen Ligen.

5-Kegel-Billard (Cinque Birilli): Eine international verbreitete, ursprünglich italienische Variante, die oft im Fernsehen übertragen wird

9-Kegel-Billard (Goriziana): Eine Erweiterung des 5-Kegel-Spiels mit zusätzlichem Schwierigkeitsgrad.

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